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13. Dezember 2016

Kasal zu Wohnbaubudget: Bereits 100.000 Wohnungssuchende in Wien

Zuzug nach Wien bringt Wohnungsnot, Mietpreisexplosion und sozialen Unfrieden

Der Wohnbausprecher der FPÖ Wien, LAbg. Günter Kasal, zerpflückt in seiner heutigen Budgetrede die viel gerühmte „Wohnbauoffensive“ der Stadt Wien und entlarvt die „Initiative“ der SPÖ als brandgefährliches und nachhaltig katastrophales Placebo.

Fakt ist: Wien wächst durch Zuzug aus Österreich und den EU-Ländern jährlich um 25.000 Einwohner. Dazu kommen knapp 25.000 Flüchtlinge, die Wien aufgrund seiner österreichweit am höchsten dotierten Sozialleistungen aus Afrika und dem Nahen Osten in die Bundeshauptstadt lockt. Das entspricht einer Zuwanderung in der Größenordnung von St. Pölten – und das jedes Jahr aufs Neue. „Wo sollen all diese Menschen wohnen“, fragt Kasal und rechnet vor, dass selbst wenn nur zwei Drittel der Zuzügler in Wien eine Wohnung suchen, massive Wohnungsnot vorprogrammiert sei.

Die für das Jahr 2017 vorgesehenen Wohnbauförderungen in Höhe von rund 578 Mio Euro seien da nur ein Tropfen auf den heißen Stein – zumal die Mittel Jahr für Jahr weiter gekürzt bzw. in das Milliardengrab „Krankenhaus Nord“ umgeleitet werden. Kasal: „Selbst wenn die von der Stadtregierung angepeilten 9.000 neuen geförderten Wohnungen jährlich wirklich gebaut werden können – was so nicht realisierbar ist – wären es trotzdem noch immer um drei Viertel zu wenig, um die Folgen der Willkommenspolitik von SPÖ und Grünen abzufedern!“

Für die ca. 30.000 Wiener, die derzeit die Kriterien für das „Wohnticket“ bzw. die Voraussetzungen für einen Wohnungstausch erfüllen aber in der Warteschleife verharren müssen, heißt es in Zukunft also weiterhin „Bitte warten“.

Kasal rechnet vor, dass aktuell über 100.000 Menschen einen dringenden Bedarf an sozialem Wohnraum in Wien haben. Hier bahnt sich durch die weitere Reduktion der Wohnbauförderung bei gleichzeitigem Rekordzuzug für Kasal eine soziale Katastrophe an: „SPÖ und Grüne gefährden die soziale Sicherheit und mittelfristig den sozialen Frieden in unserer Stadt! Sie sind Betriebskostentreiber, sie sind Mietkostentreiber, sie sind Wohnkostentreiber“, so Kasal abschließend in seiner Begründung, warum er dem Budgetvorschlag der Stadtregierung nicht zustimmen kann.

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